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Verkehrsunfall zwischen Niederwetter und Göttingen

Die Feuerwehren aus Amönau, Niederwetter, Todenhausen und Wetter-Mitte wurden gestern um 14:45 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall auf der B252 zwischen Niederwetter und Göttingen gerufen.

Ein Kleintransporter fuhr aus noch ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn und stieß frontal in ein Campingmobil. Die beiden Insassen wurde schwer verletzt aus ihren Fahrzeugen gerettet. Die Bundesstraße war für mehrere Stunden voll gesperrt.

Fast zeitgleich zwei Einsätze am Tag der offenen Tür

Am Samstagabend kam es gegen 23 Uhr etwa zeitgleich zu zwei Einsätzen, wofür die Feuerwehr Wetter kurzzeitig den Tag der offenen Tür unterbrechen musste, bzw. die Gäste für etwa eineinhalb Stunden im Feuerwehrhaus ohne die Kameraden der Kernstadt und der Stadtteile feiern mussten.

Zum einen wurde ein schwerer Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person zwischen Unterrosphe und Oberrosphe gemeldet, was sich glücklicherweise beim Eintreffen der ersten Kräfte nicht bestätigt hat. Ein PKW hat sich auf der kurvigen Straße mehrfach überschlagen und nach ersten Informationen ist davon ausgegangen worden, dass der Fahrer in seinem Fahrzeug eingeklemmt war. Dieser konnte sich allerdings mit Hilfe des Rettungsdienstes selbst befreien.

Noch während der Anfahrt zur ersten Einsatzstelle zwischen Unterrosphe und Oberrosphe, gingen Notrufe über einen Gasaustritt in einem Wohngebäude mit Gaststätte am Römerplatz in Wetter bei der Zentralen Leitstelle in Marburg ein. Die Feuerwehrfahrzeuge, welche beim Verkehrsunfall nicht mehr gebraucht wurden, fuhren direkt wieder nach Wetter. Acht Personen aus dem Wohngebäude und der Gaststätte wurden von der Feuerwehr und dem Rettungsdienst betreut und versorgt. Ein Gasaustritt konnte nicht festgestellt werden. Die acht Betroffenen mit Atemwegsreizungen konnten nach notärztlicher Untersuchung die Einsatzstelle wieder verlassen.

Einsatzstelle am Römerplatz

Gebäudekomplex ist einsturzgefährdet

Drei Gebäude in der Warzenbacher Straße dürfen bis auf Weiteres nicht mehr betreten werden. „Die öffentliche Sicherheit ist aber wieder hergestellt“, sagt Kreissprecher Markus Morr.

Treisbach. Am Samstag verselbstständigten sich Teile eines leer stehenden Hauses und beschädigten dabei die angrenzende, ebenfalls leer stehende Scheune. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Die herbeigerufene Feuerwehr verschaffte sich aus der Vogelperspektive einen Überblick. „Das war die beste und sicherste zur Verfügung stehende Möglichkeit“, sagt Stadtbrandinspektor Klaus Prinz gegenüber der OP. Aufgrund der festgestellten Schäden entschied Prinz, dass Scheune und Wohnhaus aus Sicherheitsgründen nicht betreten werden dürfen. „Wir haben dann die Bauaufsicht informiert und das technische Hilfswerk zur Fachberatung hinzugezogen. Auch haben wir HessenMobil wegen der Einengung der angrenzenden Fahrbahn involviert“, führt Prinz aus. Neben den beiden erwähnten Gebäuden wurde auch ein drittes dahinter liegendes Bauwerk aus Sicherheitsgründen als „nicht mehr zu betreten“ deklariert.

Jörg Linne war als Baufachberater vom Technischen Hilfswerk vor Ort: Er vermutet, dass in das unbewohnte Haus Wasser eingedrungen ist und im Laufe der Zeit die Balken zersetzt und damit die Statik beeinträchtigt hat. Näheres müssten weitere Untersuchungen ergeben. Zur Sicherheit sperrte er auch die benachbarte Scheune und ein weiteres Wirtschaftsgebäude neben dem Wohnhaus, das seiner Ansicht nach ebenfalls erhebliche Schäden aufweist.

Die Feuerwehr war insgesamt mit 41 Einsatzkräften aus Treisbach, Warzenbach, Oberndorf und Wetter-Mitte vor Ort.

Am Montag begutachteten Experten den Schaden und den Zustand der drei weiterhin gesperrten Gebäude. Das Vorkommnis vom Samstag hat praktisch erste Fakten geschaffen. „Nun kommt es darauf an, eine Lösung zu suchen, die auch den Besitzern weiterhilft“, sagt Markus Morr. Sprecher des Landkreises Marburg-Biedenkopf. Die betroffenen Gebäude selbst stehen nicht unter Denkmalschutz, doch gehören sie zum Gesamtensemble des alten Dorfkerns, der gesondert unter Schutz steht.

von Götz Schaub

und Uwe Badouin

 

Quelle: www.op-marburg.de/Lokales/Nordkreis/Gebaeudekomplex-ist-einsturzgefaehrdet

Gute Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Rettungsdienst

Pressemitteilung der Feuerwehr Wetter:

Gute Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Rettungsdienst

DRK Rettungsdienst Mittelhessen und Johanniter-Unfall-Hilfe stellen Fahrzeuge für Ausbildungsdienst der Feuerwehr Wetter zur Verfügung.



Im vergangenen Ausbildungsblock der Feuerwehr Wetter stand das Thema Rettungsdienst/Reanimation auf der Tagesordnung. Die Mitarbeiter der Rettungsdienstorganisationen, Florian Jakob-Eich (DRK) und Andreas Sohn (Johanniter), welche auch gleichzeitig Mitglieder der Feuerwehr Wetter sind, veranstalteten zunächst einen Abend (27. März 2013) im Lehrsaal, bei dem auf Einsatztaktik und neue Erkenntnisse aus dem Rettungsdienst eingegangen wurde. Im Anschluss an die Theorieeinheit konnten die Feuerwehrleute an einer so genannten Reanimations-Puppe die Herz-Lungen-Wiederbelebung trainieren und die bereits vorhandenen Kenntnisse und Techniken vertiefen. Obwohl Feuerwehrleute einen 16-stündigen Erste-Hilfe-Lehrgang absolvieren müssen und diesen in regelmäßigen Abständen wiederholen, wird das im Ausbildungsdienst eingebaute Reanimationstraining von den Kameraden gerne angenommen, da gerade diese wichtige Maßnahme über das Leben und den Tod eines Patienten mit Kreislaufstillstand entscheidet.

Für das Praxistraining, am Samstag den 6. April 2013, stellten die Rettungsdienstorganisationen freundlicherweise jeweils einen Rettungswagen zur Verfügung. Die medizinisch fast identisch ausgestatteten Fahrzeuge unterscheiden sich in einigen Details, welche für die Handhabung der Transportmittel usw. von Wichtigkeit sind. Das Hauptaugenmerk wurde auf die schonende Patientenrettung bei Verkehrsunfällen und auf die Tragehilfe für den Rettungsdienst gelegt. In beiden Einsatzbereichen arbeiten Rettungsdienst und Feuerwehr Hand in Hand zusammen und müssen gut aufeinander eingespielt sein. Die Feuerwehrleute lernten u.a. den Umgang mit der Trage, dem Tragestuhl, dem Tragetuch und dem Spineboard (Rettungsbrett).

Die steigende Zahl der Rettungsdiensteinsätze mit übergewichtigen Patienten ruft im Notfall immer öfter die Feuerwehr auf den Plan, um dem Rettungsdienst beim Transport des Patienten aus der Wohnung zum Fahrzeug zu helfen. In diesem Bereich wurden die Grundsätze des Patiententransportes und einsatztaktische Tricks und Tipps vermittelt. Des Weiteren wurde die Montage der Rettungswagentragen auf der Drehleiter geübt, da das Fahrzeug der Feuerwehr unter Umständen zur Rettung von Patienten über den Balkon oder ein großes Fenster eingesetzt wird.

Stadtbrandinspektor Klaus Prinz und Wehrführer Silvio Müller freuten sich, dass die Leistungserbringer des Rettungsdienstes im Landkreis Marburg-Biedenkopf die Einsatzfahrzeuge unkompliziert und kostenfrei zur Verfügung stellten und an einer Zusammenarbeit mit den ehrenamtlichen Feuerwehrkräften interessiert sind.

 

Quelle: http://www.facebook.com/pages/Feuerwehr-Wetter/414426591966546

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