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Hochwasserentwicklung

Am Abend stagnierten die Pegel der Wetschaft und blieben dann die Nacht durch auf diesem sehr hohen Niveau. Zuvor sank der Pegel des Zuflusses Treisbach in Amönau bereits leicht. Neben dem Hochwasser in Amönau, Wetter und Niederwetter beschäftigten die Feuerwehr Wetter einige umgestürzte Bäume. So räumte sie Fichten und Tannen zwischen Mellnau und Simtshausen sowie der Goehtestraße in Wetter von der Fahrbahn. In Göttingen unterstützte die Feuerwehr Wetter die Wehren aus Sarnau und Sterzhausen beim Dammbau mit Folien und Sandsäcken, die sie zuvor mit Hilfe der Sandsackfüllmaschine der Feuerwehr Cölbe füllten. Der Platz zur Sandsackabfüllung konnte am späten Abend abgebaut und die Sandsackreserven eingelagert werden. Danach reduzierte die Feuerwehr ihre Mannschaft, die die erbauten Dämme sicherte, an einigen Stellen weiter ausbauen musste und die Pumpen weiter betrieb. Diese Arbeiten dauerten bis zum nächsten Mittag an. Danach und in den kommenden Tagen stehen nun Aufräum- und Reinigungsarbeiten an, um Fahrzeuge und Materialien wieder in den ursprünglichen ordentlichen Zustand zu bringen.

In der arbeitsreichsten Phase waren unter der Einsatzleitung von Stadtbrandinspektor Stefan Ronzheimer über 90 Feuerwehrangehörige aller Wehren der Stadt Wetter im Einsatz. Sie füllten in kürzester Zeit mehrere Tausend Sandsäcke, reihten sie zu Dämmen und sicherten diese. Gleichzeitig wurden die Straßen schnell von umgestürzten Bäumen und einige vollgelaufene Keller vom Wasser befreit. Insgesamt wurden über 22 Einsatzstellen abgearbeitet und etwa 1.000 Personenstunden geleistet.

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