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eiko_list_icon Hochwassser und umgestürzte Bäume

Hilfeleistung
H 1
Einsatzort Details

Wetter
Datum 03.01.2018
Einsatzbeginn: 11:25 Uhr
Einsatzende 14:30 Uhr
Einsatzdauer 1 Tag(e) 3 Std. 5 Min.
Alarmierungsart Funkmeldeempfänger und Sirene
Einsatzleiter Stefan Ronzheimer
Mannschaftsstärke 90 Feuerwehrangehörige
eingesetzte Kräfte

Feuerwehr Wetter-Mitte
Feuerwehr Wetter-Amönau
Feuerwehr Wetter-Schutzbereich Ost (Mellnau)
Feuerwehr Wetter-Niederwetter
Feuerwehr Wetter-Schutzbereich Ost (Oberrosphe)
Feuerwehr Wetter-Todenhausen
Feuerwehr Wetter-Treisbach
Feuerwehr Wetter-Schutzbereich Ost (Unterrosphe)
Feuerwehr Wetter-Warzenbach/Oberndorf
Feuerwehr Cölbe
H 1

Einsatzbericht

Die erhöhten Pegel der Treisbach und Wetschaft stiegen nach anhaltenden Regenfällen während des Sturmtiefs "Burglind". Die Feuerwehr baute frühzeitig eine Örtliche Technische Einsatzleitung (Ö-TEL) auf, um die bevorstehenden Einsätze koordiniert durch die Ö-TEL abarbeiten zu können. Am frühen Mittag wurden in Amönau und Wetter Sandsäcke, die bei der Feuerwehr lagerten, an Anwohner verteilt. Auf der Kreisstraße 1 zwischen Mellnau und Simtshausen stürzte ein Baum auf die Straße, den die Feuerwehr von der Bahn räumte. Am Nachmittag bemerkten einige Bewohner vollgelaufene Keller, die ausgepumpt wurden. Die Pegel der Treisbach und Wetschaft stiegen weiter an, so dass weitere Sandsäcke benötigt wurden. Die Feuerwehr Cölbe unterstütze dabei mit einer Sandsackfüllmaschine. Innerhalb weniger Stunden konnten 40 Tonnen Sand in mehrere Tausend Säcke gefüllt und an die Anwohner verteilt werden. Zusammen mit den Pumpen der Feuerwehr konnten so die Straßenzüge entlang der Wetschaft zu großen Teilen vom Hochwasser frei gehalten werden.

Gegen Abend stürzten erneut einige Bäume in der Goethestraße auf die Fahrbahn, die beseitigt wurden. In Göttingen unterstützte die Feuerwehr Wetter die Wehren aus Sarnau und Sterzhausen beim Dammbau mit Folien und Sandsäcken. Die Pegel der Wetschaft stagnierten und blieben dann die Nacht durch auf diesem sehr hohen Niveau. Zuvor sank der Pegel des Zuflusses Treisbach in Amönau bereits leicht. Der Platz zur Sandsackabfüllung konnte am späten Abend abgebaut und die Sandsackreserven eingelagert werden. Danach reduzierte die Feuerwehr ihre Mannschaft, die die erbauten Dämme sicherte, an einigen Stellen weiter ausbauen musste und die Pumpen weiter betrieb. Diese Arbeiten dauerten bis zum nächsten Mittag an. Danach und in den kommenden Tagen stehen nun Aufräum- und Reinigungsarbeiten an, um Fahrzeuge und Materialien wieder in den ursprünglichen ordentlichen Zustand zu bringen.

In der arbeitsreichsten Phase waren unter der Einsatzleitung von Stadtbrandinspektor Stefan Ronzheimer über 90 Feuerwehrangehörige aller Wehren der Stadt Wetter im Einsatz. Sie füllten in kürzester Zeit mehrere Tausend Sandsäcke, reihten sie zu Dämmen und sicherten diese. Gleichzeitig wurden die Straßen schnell von umgestürzten Bäumen und einige vollgelaufene Keller vom Wasser befreit. Insgesamt wurden über 22 Einsatzstellen abgearbeitet und etwa 1.000 Personenstunden geleistet.

 

sonstige Informationen

Einsatzbilder

 
 
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