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Waldbrandalarmübung der Feuerwehren der Stadt Wetter am 17. November 2012

Am Samstag, den 17. November lösten um 10:07 Uhr die Funkalarmempfänger
und Sirenen der Feuerwehren in Wetter-Mitte, Mellnau, Oberrosphe und
Unterrosphe  sowie aufgrund des Alarmstichwortes „Waldbrand größerer
Ausdehnung“ in Münchhausen-Mitte Alarm aus.


Gemeldet wurde ein außer Kontrolle geratenes Abraumfeuer im Burgwald in der
Gemarkung Oberrosphe. Durch den Forst wurde kurze Zeit zuvor ein Haufen mit
Astschnitt in Brand gesetzt, um den anrückenden Kräften ein realistisches
Brandobjekt zur Verfügung zu stellen.

Die anrückenden Kräfte unter Einsatzleiter und Stadtbrandinspektor Klaus Prinz
wurden durch einen Forstmitarbeiter am Forsthaus Mellnau in Empfang genommen
und an die Brandstelle gelotst. Dort wurde nach einer Erkundung und Einschätzung
der Lage entschieden, zwei voneinander unabhängige Löschwasserversorgungen
zur Brandbekämpfung aufzubauen.

Die Feuerwehren Oberrosphe und Unterrosphe bauten aus einem ca. 400 Meter
von der Einsatzstelle entfernten Teich eine Wasserförderung über lange Wegstrecke
auf und begannen danach einen Löschangriff.

Durch die Feuerwehr Mellnau wurde ein Faltbehälter mit einem Fassungsvermögen von
5.000 Litern Wasser aufgebaut, der durch die zwei Löschfahrzeuge der Feuerwehr
Wetter-Mitte und das Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Münchhausen-Mitte mit Wasser
im Pendelverkehr gefüllt wurde. Da das Nachtanken der Löschfahrzeuge in Mellnau
und Oberrosphe durchgeführt werden musste, wurden zur Verstärkung des Pendelverkehrs
die Feuerwehren Marburg-Mitte und Kirchhain-Mitte mit ihren Großtanklöschfahrzeugen sowie
die Feuerwehren Lahntal-Caldern und Cölbe-Mitte mit ihren Tanklöschfahrzeugen zusätzlich
nachalarmiert. Somit standen für den Pendelverkehr Kapazitäten von 22.000 Litern zur
Verfügung. Hierdurch war es möglich einen zweiten Löschangriff vorzunehmen.
Für die Brandbekämpfung wurden so zeitgleich bis zu neun Strahlrohre eingesetzt. 

Unter Beobachtung des für die Stadt Wetter regional zuständigen Kreisbrandmeisters Tilo Funk
und dem stellvertreten Stadtbrandinspektor und Übungsleiter Stefan Ronzheimer wurde so
die Zusammenarbeit unter den Feuerwehren und mit dem Forst, sowie der Pendelverkehr mit
Wasser und die Wasserförderung über lange Wegstrecke erfolgreich geübt. Die bei der Übung
gewonnenen Erkenntnisse werden nun für die Einsatzplanung sowie für zukünftige Einsätze genutzt.

Um 12:55 Uhr wurde die Übung beendet und die insgesamt rund 80 beteiligten
Feuerwehrangehörigen rückten  zu einem deftigen Erbseneintopf und zur kurzen
Nachbesprechung in das Dorfgemeinschaftshaus Mellnau ein. Danach mussten noch die
Fahrzeuge und Schläuche gereinigt sowie die Fahrzeuge wieder aufgerüstet werden.
Diese Maßnahmen waren dann um 15:30 Uhr beendet.


 

 

 

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